• News
  • FAQ
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • kalk.de
Naturkalk
  • Kalkmanagement
    • Naturkalk
    • Bodenzustandserhebung
    • Wirkung und pH-Wert
    • Vertrieb
    • Das Düngejahr
  • Anwendungen
    • Erhaltungskalkung
    • Gesundungskalkung
    • Vorsaatkalkung
    • Stoppelkalkung
    • Kopfkalkung
  • Einsatzgebiete
    • Acker
      • Getreide
      • Mais
      • Raps
      • Rübe
      • Kartoffel
      • Leguminosen
    • Grünland
    • Bioland
    • Wald
    • Obst und Gemüse
    • Garten
    • Teich
    • Futterkalk
    • Stalleinstreu
  • Kalkrechner
  • Über Uns
    • Mitglieder
    • Historie
    • Veranstaltungen
      • DLG-Feldtage 2026
      • Agritechnica 2025
      • DLG-Feldtage 2024
      • Grüne Woche
      • Foto- und Video-Wettbewerb 2021 der DHG
  • Mediathek
    • Infomaterial
      • Infomaterial Kalkung landwirtschaftlicher Kulturen
      • Infomaterial Wald- und Bodenschutzkalkung
      • Infomaterial Grünlandkalkung
      • Infomaterial Kalkung von Obst, Gemüse, Sonderkulturen
      • Infomaterial Futterkalk
      • Infomaterial Stalleinstreu
      • Infomaterial Teichkalkung
      • Infomaterial Statistik, Daten und Fakten Düngekalk
    • Filme zur Kalkdüngung
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Naturkalk

Was ist Naturkalk?

Naturkalk ist ein karbonatischer Rohstoff (z. B. Calciumcarbonat), der zur pH-Wert-Regulierung und Bodenverbesserung eingesetzt wird.

Wie wirkt Naturkalk im Boden?

Naturkalk neutralisiert Säuren, erhöht den pH-Wert, verbessert die Bodenstruktur, die Aggregatstruktur und die Nährstoffverfügbarkeit.

Was ist der Unterschied zwischen Naturkalk, Kalkhydrat und Kalkstickstoff?

Naturkalk wirkt nachhaltig, Kalkhydrat schneller, während Kalkstickstoff zusätzlich Stickstoff für die N-Düngungliefert.

Welche Wirkung hat Naturkalk auf Humus und Bodenleben?

Naturkalk beeinflusst Humusbildung, Humusabbau, den Humusgehalt sowie die Bodenmikrobiologie und Bodenatmung.

Wann sollte Naturkalk ausgebracht werden?

Am besten nach der Ernte, damit er optimal im Boden wirken kann.

Der Ursprung

Naturkalk – aus natürlichen Lagerstätten wie Kalkstein, Dolomit oder Kreide gewonnen.

Drei Haupttypen – verfügbar mit oder ohne Magnesium

Kohlensaurer Kalk (CaCO₃):
  • Fein gemahlen, wirkt je nach Mahlfeinheit und Boden-pH unterschiedlich schnell – als natürlicher Puffer gegen Bodenversauerung.
Branntkalk (CaO):
  • Durch Brennen von kohlensaurem Kalk bei über 950 °C hergestellt – hoch reaktiv und sofort wirksam im Boden.
Mischkalk:
  • Eine Kombination aus Branntkalk und kohlensaurem Kalk – vereint schnelle und nachhaltige Wirkung.

4 Qualitätsfaktoren des Naturkalks

 
Zurück Zurück Zurück Weiter Weiter Weiter

Kalkform (Ca-Verbindung)

  • Entscheidend für Wirkung und Reaktivität
  • Gebrannter Kalk (z. B. CaO, CaO/MgO) besonders reaktiv
  • Unterschiede auch innerhalb gleicher Verbindungen möglich

Neutralisationswert (NV):

  • Maß für die Säurebindungsfähigkeit des Kalks
  • Richtwert zur Vergleichbarkeit unterschiedlicher Kalktypen
  • Höherer NV = höhere Neutralisationskraft

Reaktivität

  • Gibt an, wie schnell der Kalk wirkt
  • Labor-Test: Säurelösung (pH 2,0) nach 10 Minuten
  • Prüfverfahren können je nach Land variieren

Feinheit (Korngrößenverteilung)

  • Feinere Körnung = schnellere Wirkung
  • Reaktionsgeschwindigkeit auch abhängig von Herkunft und Gesteinsstruktur

Der höchste Qualitätsstandard ist durch das DLG-Qualitässiegel „Düngekalk“ gekennzeichnet – eine Übersicht über Produkte sowie Anbieter unter diesem Link zur DLG-Website. Weitere Details zur Zertifizierung finden Sie hier.

Naturkalk-Typen

Kalkdüngertypen laut DüMV, 05.12.2012

Gehaltsangaben gemäß Düngemittelrecht: 1 Teil Magnesium = 1 Teil Calcium

Gruppe Düngemitteltyp Nährstoffgehalt Mahlfeinheit < / > (in mm)
Kohlensaurer Kalk (ungebrannt) Kohlensaurer Kalk CaCO3 + MgCO3 >= 75 – 98 % Reaktivität 30 % 97 % < 3,15 und 70 % < 1
Kohlensaurer Magnesiumkalk CaCO3 + MgCO3 >= 75 - 98 % und mind.>= 15 % MgCO3 Reaktivität 30 %, Reaktivität 10 % ab 25 % MgCO3 97 % < 3,15 und 70 % < 1
Kohlensaurer Kalk mit Schwefel CaCO3 + MgCO3 >=75 – 98 % und mind. 2 % S 97 % < 3,15 und 70 % < 1
Kohlensaurer Kalk mit Natrium CaCO3 + MgCO3 >=75 – 98 % und mind. 2,2 % Na 97 % < 3,15 und 70 % < 1
Kohlensaurer Magnesiumkalk mit Phosphat CaCO3 + MgCO3 >= 85 % und mind. 5 % P 97 % < 3,15 und 70 % < 1
Kohlensaurer Kalk mit weicherdigem Rohphosphat CaCO3 + MgCO3 >= 75 % – 90 % und mind. 3 % P 97 % < 1 und 50 % < 0,8
Branntkalke (gebrannt) Branntkalk CaO + MgO 65 – 95 % 97 % < 6,3
Branntkalk, körnig CaO + MgO 65 – 95 % 97 % < 6,3 und max 5 % < 0,4
Magnesium-Branntkalk CaO + MgO 65 – 90 %, darin mind. 7 % MgO 97 % < 6,3
Magnesium-Branntkalk körnig CaO + MgO 65 – 90 %, darin mind. 7 % MgO 97 % < 6,3 und max. 5 % < 0,4
Mischkalke (Mischung aus kohlens. Kalk und Branntkalk) Mischkalk CaO + MgO <= 50 % – 70 % 97 % < 4 und 50 % < 0,8

Weitere Informationen rund um Kalkung mit Naturkalk hier im Infomaterial

Suche

Search Search

Newsletter

Melden Sie sich hier an, um Fachinformationen zur Kalkung und Anwendungsfragen rund um den Boden und die Pflanzenernährung zu erhalten.

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Hintergrund/Interesse(erforderlich)

Soziale Medien

  • Youtube
  • Facebook
  • Facebook

News

  • DLG-Feldtage 2026 – Besuchen Sie den Kalkverband Agrar am Stand VA1328. Mai 2026
  • Jubiläum in mehrfacher Hinsicht – 30 Jahre Kalkungversuch, 60 Jahre Feldversuch und der 30. Feldtag27. Mai 2026
  • Weltwassertag 2026 – Water and Gender21. März 2026

Für Mitglieder

Mitgliederbereich
© Kalkverband Agrar
  • Link zu Youtube
  • Link zu Facebook
  • Link zu Facebook
  • Mitgliederbereich/Login
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen